
Die ravensbrückblätter wurden 1965 von Doris Maase,
einer Überlebenden des KZ-Ravensbrück gegründet. Nach ihrem
Tod übernahm Gertrud Müller, die Ehrenvorsitzende der
Lagergemeinschaft Ravensbrück Freundeskreis e.V.,
die Verantwortung für die Blätter.
1993 stieg Ursel Hochmuth (Tochter der KZ-Überlebenden Katharina
Jacob) in die Redaktionsarbeit mit ein und übernahm im Laufe der
Jahre den größten Teil der inhaltlichen Zusammenstellung.
Im Frühjahr 2000 wurde die Redaktion an das siebenköpfige Berliner
Team (Veronika Springmann, Elke Hauf, Lotta Gothe, Silke Hinder, Monika
Hinner, Gerhild Vollherbst, Ina Pilath; siehe Foto) übergeben.
Druck und Versand liegen weiterhin in den Händen von Gertrud Müller
und Ellen Bürkle in Stuttgart.
Die ravensbrückblätter berichten viermal
jährlich über die Aktivitäten der Lagergemeinschaft Ravensbrück
Freundeskreis e.V..
Die aktuellen Entwicklungen in den Gedenkstätten und innerhalb der
Forschung zu den KZ´s Ravensbrück, Uckermark, Moringen, Lichtenburg
und ihren Außenlagern werden ausführlich dargestellt.
Das Themenspektrum wird durch Berichte über antifaschistische Aktionen,
Rezensionen neuerer Bücher und Filme, die sich mit den unterschiedlichen
Aspekten des Nationalsozialismus befassen, abgerundet. Die einzelnen Hefte
beschäftigen sich jeweils mit einem Schwerpunktthema ausführlich.
Leserbriefe und Artikel zu den Schwerpunktthemen sind herzlich willkommen.